Herztage in Eilenburg & Delitzsch

Herztage zum Thema "Herz außer Takt: Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung" in der Klinik Eilenburg (7.11.18) und der Klinik Delitzsch (8.11.18)

„Herz außer Takt“ lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November. In diesem Rahmen finden am 7. November in der Klinik Eilenburg und am 8. November in der Klinik Delitzsch Informationsveranstaltungen mit interessanten Vorträgen zum Thema statt.

Hier informieren die Herzspezialisten der Kliniken über Ursachen, Auslöser und Behandlungsmöglichkeiten des Vorhofflimmerns und Möglichkeiten des medikamentösen Einsatzes von Gerinnungshemmern, die vor der Bildung von Blutgerinnseln schützen können und stehen anschließend für persönliche Fragen bereit.

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Vorträge in der Klinik Eilenburg
am Mittwoch, 07.11.2018, 16:30 Uhr - 19:00 Uhr:

  • „Vorhofflimmern: Ursachen, Auslöser, Beschwerden“
    (Dr. med. Michael Leicht, Kardiologe aus Eilenburg)
  • „Behandlung des Vorhofflimmerns“
    (Oberarzt Dr. med. Heiko Scherf, Klinik Eilenburg)
  • „Orale Antikoagulation“
    (Facharzt Thomas Schäffer, Klinik Eilenburg)

Rahmenprogramm:
Blutdruck- und Blutzuckermessungen
Reanimationsmaßnahmen am Dummy
kleiner Imbiss und Getränke

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Vorträge in der Klinik Delitzsch
am Donnerstag, 08.11.2018, 16:30 Uhr - 19:00 Uhr:

  • „Vorhofflimmern: Ursachen, Auslöser, Beschwerden“
    (Oberarzt Dr. med. Heiko Scherf, Klinik Eilenburg)
  • „Behandlung des Vorhofflimmerns“
    (Oberarzt Dr. med. Heiko Scherf, Klinik Eilenburg)
  • „Orale Antikoagulation“
    (Oberarzt Frank Winkelmann, Klinik Delitzsch)

Rahmenprogramm:
Blutdruck- und Blutzuckermessungen
Reanimationsmaßnahmen am Dummy
kleiner Imbiss und Getränke

Die Veranstaltungen sind kostenfrei

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Zum Thema:
Mit etwa 1,8 Mio. Betroffenen gehört das Vorhofflimmern in Deutschland zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen. Ohne rechtzeitige Therapie drohen ernste Folgen für Herz und Gehirn, da Vorhofflimmern zu Herzschwäche und Schlaganfall führen kann. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern hierzulande etwa 30.000 Schlaganfälle. Das Schlaganfallrisiko ist deshalb so hoch, weil durch die mit dem Vorhofflimmern einhergehende gestörte Pumpfunktion des Herzens das Blut nicht mehr vollständig aus den Vorhöfen in die Herzkammern bewegt werden kann. So können sich Blutgerinnsel bilden, die, wenn sie sich lösen, ins Gehirn schwimmen und einen Schlaganfall auslösen können. Unberechenbar ist das Vorhofflimmern, weil es bei etwa der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch unbemerkt bleiben kann. Das gilt verstärkt für ältere Patienten, denn mit dem Alter steigt das Risiko, von Vorhofflimmern betroffen zu sein. Vorhofflimmern ist meistens dadurch gekennzeichnet, dass das Herz völlig außer Takt ist, es unregelmäßig schlägt, mit einer zu schnellen oder zu langsamen Taktfrequenz. Oft begleiten innere Unruhe, Angstgefühle, Abgeschlagenheit, Atemnot oder Leistungseinschränkungen das Herzstolpern und Herzrasen.