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Geschichte

1898 - Die Einweihung


Geschichte01 Laut der Chronik der Stadt Eilenburg gab es bereits im 16. Jahrhundert ein Hospital in der Stadt. Es stand außerhalb der Stadtmauern, zwischen Torgauer Tor und Muldenbrücke (dort wo heute der Friedhof ist). Im Jahre 1868 beschloss der Stadtrat die „Gaststätte Zur Alten Burg“ aufzukaufen und zu einem Krankenhaus auszubauen.
Das Projekt wurde jedoch erst 1896 durch den Stadtrat bestätigt. Am 23. November 1898 wurde das Eilenburger Krankenhaus mit einer Bettenkapazität von 50 Betten feierlich eingeweiht.

1900 - 1945

Durch die Stiftung von Wilhelm Grune wurde es damals möglich, angrenzende Areale zu erwerben und dem Krankenhaus hinzuzufügen. Während des 1. Weltkrieges wurde das Krankenhaus als Lazarett genutzt.
1927 wird der Erweiterungsbau mit 50 Betten in Betrieb genommen. Auch im 2. Weltkrieg diente das Krankenhaus als Lazarett. Im Verlauf der Jahre fanden zahlreiche Um- und Ausbauten sowie etliche neue technische Anschaffungen im Krankenhaus statt, was den medizinischen Stand erheblich verbesserte

1952 - Status eines Kreiskrankenhauses

1952 wurde Eilenburg zur Kreisstadt, womit die Klinik den Status eines Kreiskrankenhauses erhielt. 1982 erfolgte die Einweihung des seit 1979 im Bau befindlichen Krankenhausausbaus.

1994 - Landkreis wird Krankenhausträger

Mit der Kreisreform im Jahre 1990 und dem Zusammenschluss der Landkreise Eilenburg und Delitzsch wird der Landkreis Krankenhausträger.

Ab 1990 - Beginn zahlreicher Sanierungsarbeiten

Seit dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik 1990 und der politisch-ökonomischen Wende erfolgten zahlreiche, dringend notwendige Sanierungs- und Umbauarbeiten, so im Op, auf der ITS und im Röntgen

Seit dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik 1990 und der politisch-ökonomischen Wende erfolgten zahlreiche, dringend notwendige Sanierungs- und Umbauarbeiten, so im Op, auf der ITS und im Röntgen. Aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen und Zuschüssen vom Landkreis wurde moderne Medizintechnik angeschafft. 1995-98 wurde in einem 1. Bauabschnitt das neue Bettenhaus mit Fördermittel-Unterstützung errichtet, das zum 100-jährigen Bestehen des Krankenhauses eingeweiht wurde.

Im Frühjahr 2000 erfolgte im 2. Bauabschnitt die Grundsteinlegung für den Bau eines Untersuchungs- und Behandlungsgebäudes, das im November 2002 feierlich eröffnet wurde. Dieser ebenfalls mit Fördermitteln unterstützte Neubau enthält zwei Operationssäle, eine Intensivstation, die Zentralsterilisation, zwei Kreißsäle, eine Notfallaufnahme, eine neue Abteilung für Röntgendiagnostik und einen repräsentativen Eingangsbereich. Der laufende 3. Bauabschnitt umfasst die Sanierung und Modernisierung der Altbausubstanz und wird voraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen sein.